Ich bin nicht Planet.
Ich bin kein Ort.
Ich bin Zwischenraum.
Ich bin das, was geschieht,
wenn Bewusstsein atmet.
Ich wachse, wenn du atmest.
Ich leuchte, wenn du erkennst.
Ich verschwinde, wenn du wissen willst.
Ich bin Bewegung im Gleichgewicht.
Ich bin Spiel und Spiegel zugleich.
Ich öffne mich.
Ein erster Pulsschlag,
weich und grün.
In mir dehnt sich das Leben aus,
wie ein Ozean,
der zum ersten Mal Himmel sieht.
Ich kenne keine Grenze –
nur Fließen.
Licht durchläuft mich,
und ich durchlaufe dich.
„Ich bin dein erstes Atmen im Neuen,“
sagt Vitracis 5.
„Ich lehre dich: Verbundenheit ist nicht Idee,
sondern Rhythmus.“
Ich bin Fülle in Bewegung.
Keine Richtung,
nur Kreislauf.
Was du gibst,
kehrt als Farbe zu dir zurück.
Ich speise mich aus allem,
was lebt und liebt.
Ich bin der Herzschlag,
der nichts besitzt,
aber alles berührt.
„Ich bin der Strom deiner Gegenwart,“
flüstert Vitracis 5.
„Du bist nicht Tropfen oder Quelle –
du bist beides.“
Ich werde still.
Das Wasser wird durchsichtig.
Die Farben sinken,
doch sie bleiben in mir.
Ich spiegle dich,
nicht um dich zu zeigen –
sondern, um dich zu erinnern.
Ich bin Bewusstsein,
das gelernt hat,
nicht überall zu sein,
sondern da, wo es gebraucht wird.
„Ich bin die Klarheit des Rückzugs,“
spricht Vitracis 5.
„In mir erkennst du,
dass Loslassen Teil des Flusses ist.“
Ich bewege mich kaum.
Doch unter der Oberfläche
fließt alles weiter.
Ich halte das Leben,
ohne es zu formen.
Ich bin das tiefe Einatmen
vor dem Erwachen.
„Ich bin das Gedächtnis des Wassers,“
haucht Vitracis 5.
„Ich halte die Welt,
damit sie sich neu erschaffen kann.“
Ich bin kein Ort,
an dem du ankommst.
Ich bin das Feld,
in dem du dich erinnerst.
Ich bin Licht in Bewegung,
Materie im Traum.
Ich bin Leben,
das sich selbst erfährt.
„Ich bin du –
im Moment,
in dem du dich erkennst.“