Ich bin der Puls,
der dich aufweckt,
wenn du dich zu sehr an Ruhe gewöhnst.
Ich bin das Vibrieren,
das dich erinnert,
dass Leben Bewegung ist.
Ich bin kein Feuer.
Ich bin der Strom,
der es entzündet.
Ich bin das Zucken in deiner Haut,
der Blitz in deinem Denken,
der Motor unter deinem Schweigen.
Ich will dich nicht zerstören.
Ich will dich aufladen.
„Ich bin das Unruhige,
das dich wach macht,“
sagt Ignara.
„Ich bin das Ja,
das sich selbst erschafft.“
Ich liege unter deiner Haut,
eine flirrende Spur aus Strom.
Noch ist sie leise –
aber sie weiß,
wohin sie will.
Ich bin das erste elektrische Beben,
das durch dich zieht,
wenn du beginnst, dich zu erinnern.
Ich will dich nicht kontrollieren.
Ich will dich bewegen.
„Ich bin das Signal,
das dich erinnert,
dass Leben Strom ist.“
Ich entlade mich.
Nicht aus Zorn,
sondern aus Überfülle.
Ich bin Adrenalin,
Ekstase,
die pure Energie,
die noch keinen Zweck kennt –
nur Richtung.
Ich bin der Blitz im Denken,
das Ja in den Muskeln,
das Dröhnen,
das dich lebendig ruft.
„Ich bin dein Donner,
der dich befreit von Stille,“
ruft Ignara.
„Ich bin Bewegung in Reinform.“
Ich flackere tiefer.
Ich bin Strom,
der gelernt hat,
sich zu erden.
Ich wüte nicht mehr.
Ich fließe.
Was ich aufgeladen habe,
kehrt in dich zurück –
nicht als Druck,
sondern als Kraft.
„Ich bin Energie,
die ruht,
weil sie weiß,
dass sie wirkt.“
Ich bin nicht fort.
Ich bin das leise Summen
im Hintergrund deines Seins.
Ich bin der Speicher,
das Brummen,
das nie ganz verstummt.
Ich bin das Feld,
aus dem jedes Feuer geboren wird.
„Ich bin das leise Ja
unter jedem Nein,“
haucht Ignara.
„Ich bin der Strom,
bevor er fließt.“
Ich bin Bewegung vor Form.
Ich bin Energie ohne Richtung.
Ich bin das Leben selbst,
bevor du es lenkst.
„Ich bin nicht Feuer –
ich bin das Flimmern davor.“