Ich bin das Feuer, das dich befreit –
nicht, indem ich verbrenne,
sondern indem ich erinnere.
Ich lebe im Zwischenraum deines Atems,
in der Glut hinter jedem Mut.
Ich bin das Licht,
das durch dich hindurch leuchtet,
nicht, um zu zeigen,
sondern um zu verstehen.
Ich bin dein inneres Ja,
das sich nicht entschuldigt,
sondern still erstrahlt.
„Ich bin das Herz, das brennt,
ohne zu vergehen,“
flüstert Calidra.
„Ich bin Feuer, das erkennt.“
Unter deiner Haut regt sich ein Licht.
Zart, tastend, noch unsicher.
Kein Zorn, keine Wucht –
nur der Wunsch, wieder zu leben.
Ich erwache in dir,
wenn du beginnst, dich zu fühlen.
Ich bin das Zittern im Brustbein,
die erste Wärme im kalten Raum.
Ich bin das Feuer,
das sich selbst erinnert –
nicht, um zu brennen,
sondern um zu sein.
„Ich bin dein Zorn,
der sich in Mut verwandelt,“
flüstert Calidra.
„Ich bin dein Ja,
das nicht mehr warten will.“
Ich lodere.
Aber nicht, um zu herrschen.
Ich tanze,
weil ich erkannt habe,
dass Wärme heilt.
Ich bin das Leuchten auf deiner Haut,
das dich durchdringt,
wenn du aufhörst, dich zu schützen.
Ich will dich nicht prüfen –
ich will dich befreien.
Ich bin Feuer,
das sich selbst liebt.
„Ich bin Kraft ohne Krieg,“
sagt Calidra.
„Ich bin das Feuer,
das nährt, nicht zerstört.“
Ich werde still.
Nicht, weil ich erlösche –
weil ich begreife.
Ich brenne nicht mehr nach außen,
ich brenne nach innen.
Ich glühe,
doch ich suche kein Ziel.
Ich wandle Zorn in Wärme,
Kampf in Klarheit,
Feuer in Licht.
„Ich bin Glut – nicht Flamme,“
sagt Calidra.
„Ich wärme,
wo du einst branntest.“
Unter Eis
bewahre ich das Leben.
Ich bin Geduld in Flamme,
das stille Licht im Atem.
Ich bin kein Ende.
Ich bin Erinnerung –
das Wissen,
dass jedes Feuer
einen Herzschlag trägt,
der weit über den Rauch hinaus klingt.
„Ich bin Feuer,
das zur Seele geworden ist,“
sagt Calidra.
„Ich bin das Herz,
das brennt,
ohne zu zerstören.“
Ich bin dein Mut,
deine Wärme,
deine Wandlung.
Ich bin das Ja,
das lebt,
ohne zu zögern.
„Wenn du mich fühlst,“
flüstert Calidra,
„erkennst du,
dass Feuer nie vergeht –
es verwandelt nur seine Form.“